Ein Blick ins Wörterbuch zeigt, dass Salsa soviel wie Sauce bedeutet. Eine Sauce mit „sabor“ - einem leckeren Geschmack, wie uns die Texte bekannter Salsa-Gruppen verraten.
Ein Mix aus vielen Zutaten, angefangen bei den afrikanischen Wurzeln bis hin zur Chili.
Salsa ist der Oberbegriff für verschiedene Tanzrhythmen aus dem spanischsprachigen Teil der Karibik. Der Begriff hat sich in den 1970ern durchgesetzt. In ihr vermischen sich afrikanische und europäische Einflüsse sowie Jazz-Elemente mit der Lebensfreude der Latinos. Aktuell wird die Salsa in Indien stark weiterentwickelt.
Salsa war von Anfang an zum Tanzen gemacht. Typisch ist dabei die Rhythmusverschiebung, die jeden Song für einen Tänzer aufs Neue spannend macht. Die Faszination besteht darin, als Fortgeschrittener mit jedem Menschen der Welt tanzen zu können. Ganz egal wo und welche Salsa sie oder er tanzt. Mit etwas Übung gelingt es, jeden Salsa-Stil zu adaptieren und harmonisch mit einer fremden Person zu tanzen.
Salsa tanzen bedeutet, überall in der Welt Zuhause sein. So passt "estoy en mi proprio salsa!“ zu jedem salsero: „Ich bin in meinem Element!“.
Die Salsa-Musik vermischt die Einflüsse der unterschiedlichsten Kulturen und reicht von ganz weichen Stücken bis hin zu stark „verjazzter“ Musik. Die Texte haben im Laufe der Zeit alle Themengebiete gestreift: Gefühle, Satiren, Sozialkritik, Politik, Geschichte. Weit weg von jeder Zensur: sag es im Rhythmus der clave.
Warum also Salsa tanzen? „Esa es la salsa de la vida!“ - das macht das Leben lebenswert!
